Bildungsbörse / Wissenscafe

Stadthelferzentrum
Vogesenstrasse 110
4056 Basel - St. Johann

Eintritt/Teilnahme frei

Anfragen an M. Herzog, 061 831 80 15, hewww@brainworker.ch

Publizieren im Internet

Webdesign und seine Werkzeuge sind NICHT das Entscheidende bei der Erstellung einer Website. Zuerst müssen Sie wissen,

  1. was und warum sie publizieren wollen
  2. wen Sie ansprechen wollen
  3. wie man diese Menschen am besten anspricht. s. auch Der ideale Internet-Text

Erst dann kommen die Werkzeuge. Für Menschen die so ab und zu mal was im Internet publizieren wollen, also nicht täglich, ja nicht mal wöchentlich, sind Werkzeuge wie Dreamweaver etwa so brauchbar wie ein Schiffsgenerator für eine Modelleisenbahn. (Forget Frontpage, auch wenn's gratis ist. Macht heute mehr Fehler als sonst was, besonders bei xhtml).

Was man braucht:

  1. Eine Möglichkeit, html-Text zu erstellen:
    1. NVU,
    2. http://www.online-html-editor.org/
    3. http://www.free-online-html-editor.com/
  2. Eine Möglickeit Bilder zu bearbeiten: Open Office Draw
    1. s. Hilfsmittel: Zeichnen, Malen, Bildbearbeitung, Film etcetc.
    2. Hilfsmittel für Web 2.0, das soziale Web
  3. Einen Browser (ev. verschiedene Typen, ist heute aber nicht mehr so tragisch), um die Darstellung kontrollieren zu können: Firefox, Safari, ...
  4. Einen Server, auf dem man seine Präsentationen einrichten kann. Hier club.brainworker.ch. Läuft bei metanet für 7.70/Monat.
  5. Eine Möglichkeit, diesen Text samt Bildern und ev. weitern Daten (Exel-Tabellen oder dergleichen) auf den Server hochzuladen. ftp: (wird im Kurs gezeigt) Transfer per ftp://username:passwort@servername.tld (.tld bedeutet die Top Level DomainLexikon, wie z.B. .ch oder .com)
    Beispiel: ftp://mueller:12345@ftp.downloading.ch. Man kann damit, ohne Software die über den Browser hinausgeht, von irgend einem Computer irgendwo in der Welt seine Website verändern ... solange man Adresse und Passwort noch weiss. Geeigneter: http://www.filezilla.de/, http://www.pcfreunde.de/download/d16203/fireftp/

    NVU ist leider nicht grad super, was seine ftp-Fähigkeiten betrifft. Man kann nur Files hochladen auf den Server, aber nicht herunterladen und auch keine neuen Directories erstellen. Dafür muss man sich also eh eines anderen FTP-Instruments bedienen.

    Zugang ftp:

    1. Name: Ist einigermassen Wurscht, dient bloss der Wiedererkennung
    2. Adresse: http://club.brainworker.ch
    3. Benutzername: club
    4. Passwort: wird den Teilnehmern persönlich abgegeben
    5. und wichtig bei nvu: Das Directory muss präzise angegeben werden, in dem Falle für root: httpdocs, für Teilnehmer können die weiteren Directories geprüft werden über irgend einen Browser mittels ftp://club.brainworker.ch / Name / Passwort.

  6. Vernunft in der Wahl und Gestaltung der Texte: Nicht vergessen: Was im Internet publiziert ist, ist allen zugänglich - auch wenn es nur wenige interessiert. Auch wenn Sie nach bestem Wissen und Gewissen Ihre Gedanken vorgetragen haben - Sie werden immer angegriffen von jemandem, der es besser weiss, der irgend was total Sch.... findet an Ihrer Präsentation. Da müssen Sie sich auf sich selbst verlassen, Selbstvertrauen + den Rat guter und sachkundiger Berater.

Erfassungs- und Merkfähigkeit
1. ....
2. ...
3 ....
4 ....
5 ...

Die meisten Menschen können sich 3 bis 8 Punkte merken, mehr gehen also unter, weniger gelten als „schwach“.

Ubersichtlichkeit und logischer Zusammenhang

Gerade wegen der beschränkten Merkfähigkeit ist das Besserwisserargument von Nicht-Web-Designern: Ich will alles auf einen Blick umfassen können - reiner Kokolores. Kein Mensch durchsucht z.B. 1000 Artikel systematisch (Brainworker). Der Anbieter ist also gezwungen, die Artikel um logische Zentren, Kondensationskerne zu gruppieren. Wer sich für den Aufbau komplexerer Websites interessiert, darf ruhig bei der Neugestaltung von Brainworker mitdenken. Läuft seit Nov. 09, Basis: Kathegorienlehre / räumliche Präsentation (s. Topologie als Theorie, Adobe After Effects/Autodesc 3ds Max Design als Mittel).

Bei dieser Gliederung, wie beim logischen Aufbau einzelner Artikel, hilft das Mindmapping (Mindmap, Mindmanager, oder Office Visio (freeware: yEd-Graph-Editor) und ähnliches). Rechts anklickbar zwecks Vergrösserung die Mindmap des Beitrags Rechts-Ordnung, der mit Grundlage des Freitagabends vom 12. März 2010 war. Alle Beiträge bei Brainworker basieren auf einer derartigen Grundstruktur.

  1. Bewusstsein über rechtliche Grenzen: Das Internet ist zwar freier als die gedruckte Presse, aber im Prinzip gelten die selben Regeln, auch rechtlich. Es darf also niemand beleidigt, verleumdet, verunglimpft werden, sonst kann er klagen. Es dürfen keine ungesetzlichen Texte publiziert werden, also speziell Pornographie, Aufrufe zur Gewalt, Rassismus etc. Der Verfasser haftet für seine Aussagen, nicht der Provider, auch nicht der, bei dem man diese Aussagen unter Umständen abgeschrieben hat..

web-design formula:

I2fc4

Interesting Information

flexibility

contextualised complexity

compact and consistent

Details: